02.06.2014

Hasselfeldt im ARD-Morgenmagazin
CSU hat bei Europawahl einen großen Spagat geschlagen

Die Bundestagsabgeordnete aus Dachau/Fürstenfeldbruck und CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt sprach am Montagmorgen im ARD-Morgenmagazin über die vergangene Europawahl und die daraus resultierenden Konsequenzen für die CSU.

Hasselfeldt forderte nach dem „bitteren Ergebnis“ bei der Europawahl am vergangenen Sonntag, dass sich die CSU mit der Frage auseinander setzt, warum die Mobilisierung der CSU Wählerinnen und Wähler nicht so funktionierte, wie man es erwartet habe. Bei der Wahl habe die CSU eine große Bandbreite abgedeckt. Es müsse nun darüber geredet werden, ob der „Spagat von denen, die sehr Europa kritisch waren, bis zu denen, die Europa auch konstruktiv und erfolgreich mitgestaltet haben“ den Bürgerinnen und Bürgern richtig vermittelt werden konnte. „Wir hätten da vielleicht auch etwas mehr Zeit gebraucht, um darüber zu diskutieren und das den Menschen klar zu machen", so Hasselfeldt.
Auch müsse man die Wählerinnen und Wähler ernst nehmen, die die AfD gewählt haben und sich mit den Argumenten auseinander setzen, die sie dazu bewogen haben. Man dürfe aber die AfD aber nicht überbewerten. Es gab in der Vergangenheit oft Parteien, die große mediale Beachtung erhielten. Hasselfeldt nannte als Beispiel den großen Zulauf zu den Republikanern vor einigen Jahren oder den kurzzeitigen Erfolg der Piratenpartei. Die CSU müsse in Zukunft noch näher am Bürger sein und Europa nicht nur vor den Wahlen ernst nehmen, sondern immer europapolitisch argumentieren und diskutieren.
Was die Kritik an Horst Seehofer aus den eigenen Reihen betrifft, sollte man sich auch daran erinnern, dass es Seehofer war, durch den die CSU wieder die absolute Mehrheit in Bayern erreichte und gute Ergebnisse bei der Bundestagswahl erzielte. Die CSU müsse sehen, wie sie mit dem Ergebnis der Europawahl umgehe. Eine Personaldebatte sei jetzt nicht notwendig.

Auf die Frage, ob Jean-Claude Juncker EU-Kommissionspräsident werden sollte antwortete Hasselfeldt, dass die EVP die stärkste Kraft im Europäischen Parlament sei und es nur konsequent sei, wenn der EVP-Spitzenkandidat auch Kommissionspräsident werde.

Sehen Sie hier den Clip in der ARD-Mediathek

Gerda Hasselfeldt, MdB

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