28.01.2015

Hasselfeldt: Den Problemen in der Praxis beim Mindestlohn kann sich die Arbeitsministerin nicht verschließen

Zur Mindestlohndebatte sagte Gerda Hasselfeldt gegenüber dem "Straubinger Tagblatt":  

„Es bringt nichts, beim Mindestlohn auf stur zu stellen. Wir brauchen Änderungen bei den Dokumentationspflichten und bei der Abgrenzung von ehrenamtlicher und beruflicher Tätigkeit, das ist ziemlich klar. Den vielen Problemen in der Praxis kann sich auch die Arbeitsministerin nicht verschließen. Ich setze hier auf die Vernunft. Wir stellen nicht den Mindestlohn grundsätzlich infrage, aber wir müssen überbordende Bürokratie vermeiden. “

Gegenüber der Zeitung "Die Welt" sagte Hasselfeldt:

„Der Mindestlohn darf kein Bürokratiemonster sein. Wenn Unternehmen und Vereine unter der Bürokratie-Last zusammenbrechen, läuft etwas verkehrt. Wir müssen dringend nachjustieren, die Dokumentationspflichten reduzieren und praxistaugliche Lösungen finden. Bis Änderungen vorgenommen sind, sollten wir die Kontrollen des Mindestlohns durch den Zoll aussetzen. Denn die Unternehmen brauchen bis zur Klärung der offenen Fragen Rechtssicherheit.“

Gerda Hasselfeldt, MdB

Vorsitzende der CSU-Landesgruppe
im Deutschen Bundestag
Erste Stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Telefon: 030 / 227-70877
Telefax: 030 / 227-76776

E-Mail: gerda.hasselfeldt@bundestag.de

Wahlkreisbüro

Susanne Leix
Dachauer Straße 8
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141 / 16305
Telefax: 08141 / 16210

Bürgerbüro Dachau

Johanna Mertl
Apothekergasse 1
85221 Dachau
Telefon: 08131 / 735520
Telefax: 08131 / 668228