27.02.2015

Hasselfeldt: SPD kann sich keinen schlanken Fuß machen

Zur Debatte um die energetische Gebäudesanierung und den Vorwurf, die CSU blockiere die Energiewende, sagt die Abgeordnete aus Fürstenfeldbruck/Dachau und Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Gerda Hasselfeldt:

„Die CSU will die energetische Gebäudesanierung weiter steuerlich fördern. Wir werden dafür allerdings nicht den Handwerkerbonus opfern. Daraus zu konstruieren, die CSU blockiere die Energiewende, ist absoluter Quatsch. Die Gebäudesanierung und der Handwerkerbonus haben nichts miteinander zu tun. Die SPD sollte hier keinen Popanz aufbauen. Der Handwerkerbonus dient ganz anderen Zielen und kommt unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und Handwerkerleistungen zugute. Eine Abschaffung oder Kürzung ginge zulasten von Geringverdienern und würde zu deutlich mehr Schwarzarbeit führen. Jetzt ist nicht die Zeit für parteitaktische Rhetorik, sondern für konstruktive Vorschläge. Statt die CSU zu beschimpfen, sollte die SPD auf die Bundesländer einwirken. Sie müssen einen Beitrag zur Finanzierung der Gebäudesanierung leisten. Die SPD kann sich hier keinen schlanken Fuß machen und der CSU den schwarzen Peter zuschieben.“

Gerda Hasselfeldt, MdB

Vorsitzende der CSU-Landesgruppe
im Deutschen Bundestag
Erste Stellvertretende Vorsitzende der
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Deutscher Bundestag
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