18.03.2015

Union erinnert an erste freie Volkskammerwahlen in der DDR
Hasselfeldt: Menschen wollten die DDR nicht reformieren, sondern überwinden

Anlässlich der ersten freien Volkskammerwahlen in der DDR am 18. März 1990 erinnerte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung an diesen Wendepunkt in der deutsch-deutschen Geschichte. Gerda Hasselfeldt sagte im Rahmen des Gesprächs, an dem Roland Jahn, Sabine Bergmann-Pohl, Marco Wanderwitz MdB und Eberhard Diepgen teilnahmen, die Wahlen seien ein beispielloser Akt der Selbstbefreiung gewesen. „Die Menschen in der DDR wollten sie nicht reformieren, sie wollten sie überwinden“, so Hasselfeldt. Das Ereignis und dessen unmittelbare Folgen seien keineswegs so alternativlos gewesen, wie sie heute erscheinen. Zur historischen Wahrheit gehöre, dass es die am 18. März von den Bürgern der DDR gewählte „Allianz für Deutschland“ war, die sich am klarsten für eine rasche Wiedervereinigung ausgesprochen habe. Die „Allianz für Deutschland“ war ein Zusammenschluss der Ost-CDU, der DSU und dem Demokratischen Aufbruch. Die damalige Präsidentin der Volkskammer, Dr. Sabine Bergmann-Pohl sagte im Rahmen der Podiumsdiskussion: „Wir haben die Freiheit gewonnen, mit ihr wuchs die Verantwortung“.

Gerda Hasselfeldt, MdB

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