15.11.2016

Rede Deutscher Arbeitgebertag 2016

Am 15. November fand die wichtigste Tagung der gesamten deutschen Wirtschaft in Berlin statt. 1 500 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutierten über die aktuellen sozial- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Redner des Tages waren neben Gerda Hasselfeldt unter anderem Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Vizekanzler Sigmar Gabriel sowie Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer.

In ihrer Rede vor dem Deutschen Arbeitgebertag 2016 betonte die Landesgruppenvorsitzende der CSU, Gerda Hasselfeldt, dass es den meisten Menschen in Deutschland gut ginge. Es herrsche eine steigende Erwerbstätigkeit, die Arbeitslosenzahlen seien so niedrig wie seit 25 Jahren nicht mehr. Außerdem steigen das Einkommen, die Löhne und die Renten. Der Bundeshaushalt sei in dieser Legislaturperiode in jedem Jahr ausgeglichen gewesen, ohne dabei die Steuern erhöhen zu müssen. Jedoch herrsche zurzeit vermehrt das Gefühl von Unsicherheit und Angst. Seriöse Politik dürfe aber bei aller Sensibilität für die Stimmungslage in der deutschen Bevölkerung die objektive Situation nicht ausblenden.

Die Wirtschaft stehe auf zwei festen und starken Beinen: zum einen auf einem guten traditionellen Außenhandel und zum anderen auf einer zunehmenden Binnennachfrage, so Hasselfeldt. Dies sei jedoch kein Selbstläufer. Es ist das Ergebnis harter Arbeit und ordentlicher politischer Rahmenbedingungen.

Deutschland habe eine gelebte starke Sozialpartnerschaft. Mit dieser sei man gestärkt aus den vergangenen Krisen herausgegangen. Dafür dankte Gerda Hasselfeldt auch der BDA. Darüber hinaus trage die BDA dazu bei, wirtschaftliche Vernunft und soziale Balance im Einklang zu bringen. Gerda Hasselfeldt machte dies unter anderem an zwei Beispielen fest: Lohngleichheit von Männern und Frauen sowie Zeitarbeit- und Werksverträge. 

Eine große Herausforderung für die deutsche Wirtschaft sehe die Landesgruppenvorsitzende im demografischen Wandel. Ihre Botschaft: Die wesentliche Grundlage für ein gutes Rentenniveau sei auch immer eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Wenn das nicht mehr gegeben wäre, würde die soziale Absicherung auch nicht mehr funktionieren. Laut Gerda Hasselfeldt zeichne sich die Bundesregierung durch eine solide Haushaltsführung sowie gezielte Investitionen in die Zukunft aus. So wurde die Infrastruktur im Bereich Verkehr und Breitband gestärkt und insbesondere in Bildung und Forschung investiert.

Eine weitere Herausforderung sei die ständige Diskussion um internationale Handelsabkommen. Es sei die Aufgabe der Politik aber auch die der BDA komplizierte Fakten nicht auszublenden, sondern diese und komplizierte Vorgänge offenzulegen. Denn unsere exportorientierte Wirtschaft lebe vom freien Welthandel. Wer dies nicht verstehe, versündige sich an der Zukunft der Gesellschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung.

Zum Abschluss bedankte sich Gerda Hasselfeldt nochmals bei der BDA für eine gute, kameradschaftliche und offene Zusammenarbeit. Sie betonte, dass die Stabilität des Landes und die gute wirtschaftliche Entwicklung im Wesentlichen von der Sozialpartnerschaft und der guten Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik abhängen.

 

Sehen Sie hier die gesamte Rede von Gerda Hasselfeldt.

Bilder der Veranstaltung finden Sie in der Galerie

Gerda Hasselfeldt, MdB

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im Deutschen Bundestag
Erste Stellvertretende Vorsitzende der
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