Foto: Henning Schacht
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31.03.2017

Gerda Hasselfeldt zum SPD-Vorschlag zur Rückkehr in Vollzeit

„Die SPD macht es sich mit ihrem Vorwurf, die Union würde bei der sozialen Gerechtigkeit blockieren, wie immer sehr einfach. Wenn sie bei der Teilzeit wirklich etwas für die Frauen hätte tun wollen, hätte sie von ihrer wirtschaftsschädigenden Haltung abrücken müssen. Wir haben der SPD vorgeschlagen, erst einmal bei Unternehmen mit 200 oder mehr Beschäftigten anzufangen und dann zu schauen, wie es in der Praxis klappt. Es ist also vielmehr die SPD, die einen sinnvollen Kompromissvorschlag für die Frauen blockiert.

Wir wollen den Menschen ermöglichen, flexibler und ihren Bedürfnissen entsprechend zu arbeiten, ohne dabei in der Teilzeit stecken zu bleiben. Das erreichen wir aber nur, wenn wir den Unternehmen nicht die Planungssicherheit nehmen und insbesondere kleine Unternehmen nicht überfordern. Denn sonst treffen wir vor allem Frauen, die häufiger als Männer aus familiären Gründen weniger arbeiten. Firmen mit wenigen Mitarbeitern können es sich dann kaum noch leisten, Frauen einzustellen. Deshalb schadet der SPD-Vorschlag nicht nur der Wirtschaft, sondern insbesondere den Frauen.“

Gerda Hasselfeldt, MdB

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