11.09.2013

Anschluss Abfallheizkraftwerk: Neue Variante in Prüfung

Als Alternative zu einem Anschluss des Geiselbullacher Abfallheizkraftwerks der GfA  wird derzeit eine Variante geprüft, die über Einbahnstraßen von bzw. zum Marienweg das GfA mit der Anschlussstelle A8/B471 verbinden soll. Die Einbahnstraßen sind parallel zur Autobahn geplant und über deren Auf- bzw. Abfahrten erreichbar.

Bereits  mehrfach hat die Wahlkreisabgeordnete Gerda Hasselfeldt Gespräche mit der Autobahndirektion und dem Regierungspräsidenten initiiert, um eine Anbindung der Abfallverwertungsanlage an den überörtlichen Verkehr und eine Entlastung des Olchinger Nordens voranzubringen. Von einem beauftragten Ingenieurbüro wurden zunächst Varianten vorgeschlagen, die einen Anschluss des Standorts über die Verlängerung des Josef-Kistler-Wegs durch die geschützten Amperauen an den Kreisverkehr  beim Bergkirchener Gewerbegebiet GADA vorsehen. Da ein Eingriff in das FFH- Gebiet keine ideale Lösung darstellt ist, entwickelte der Bergkirchener Bürgermeister Simon Landmann eine Variante, die die Amperauen nicht berührt.

In einem von Hasselfeldt vermittelten Gespräch mit den betroffenen Landräten Hansjörg Christmann und Thomas Karmasin, den Bürgermeistern Landmann aus Bergkirchen und seinem Olchinger Kollegen, Andreas Magg, sowie dem Vorstand der GfA, Dr. Thomas König, wurde beschlossen, die vorgeschlagene Variante auf ihre Machbarkeit und die verkehrliche  Wirkung untersuchen zu lassen.

Die Prüfungen haben ergeben, dass diese Variante, für die die derzeit von der Autobahndirektion geplante Tangentialrampe Voraussetzung ist, zwar von der Verkehrsführung her etwas kompliziert, jedoch technisch machbar ist und eine Entlastung für den Olchinger Norden bringt. Die Autobahndirektion hält diese Variante für grundsätzlich genehmigungsfähig. Da das Vorhaben für den  Autobahnverkehr fast bedeutungslos ist, könne jedoch derzeit nicht von einer nennenswerten Beteiligung des Bundes bei der Finanzierung ausgegangen werden.

Da die Autobahn von den Planungen betroffen ist, müsse jedoch der Bund dem Vorhaben zustimmen. Ein Antrag auf Zustimmung könne beim Bund jedoch nur eingereicht werden, wenn eine belastbare Absichtserklärung der beteiligten Parteien vorliegt, wer die Kosten für Planung, Bau und Unterhalt tragen wird.

Die beiden Landkreise und Kommunen sowie der GfA wollen zusammen ein Modell für die Finanzierung des Anschlusses ausloten. Die endgültige Entscheidung für eine Variante, die weiterverfolgt wird, bedarf wohl noch der detaillierten Prüfung der ursprünglich  vorgeschlagenen Trassen, die den Anschluss an die B471 über eine Verlängerung des Josef-Kistler-Weges über die Amper vorsehen.

„Ich hoffe, dass die von mir angestoßenen Gespräche, an dem alle Betroffenen beteiligt sind, intensiv weitergeführt werden und es zu einer baldigen Entscheidung und Einigung kommt. Ich werde das Vorhaben, weiterhin intensiv begleiten und unterstützen“, so Hasselfeldt.

Gerda Hasselfeldt, MdB

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