26.03.2014

Sozialpolitischer Tag

Sozialpolitische Themen standen erst kürzlich auf dem Tagesprogramm der CSU-Landesgruppenvorsitzenden und Wahlkreisabgeordneten Gerda Hasselfeldt. Nach dem Aktionstag des Deutschen Caritasverbandes im Maximilianeum besuchte Gerda Hasselfeldt zusammen mit Bürgermeister Hans Seidl verschiedene Häuser im Maisacher Gemeindeteil Gernlinden, die Betreuung in unterschiedlicher Form anbieten.

Angetan zeigte sich Hasselfeldt vom Wohn- und Pflegekonzept AltenPflege 5.0, das im SeniVita Haus St. Nikolaus angeboten wird. Dr. Horst Wisent, der Geschäftsführer der Senivita GmbH, der Betriebsleiter Fabian Rössel sowie Kai A. Kasri vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V und der Unternehmenssprecher Uwe Buhl führten die Wahlkreisabgeordnete durch das im vergangenen Jahr eröffnete Haus. Die freie Kombinationsmöglichkeit von seniorengerechtem Wohnen, Tagespflege und Pflege in der Wohnung durch den ambulanten Pflegedienst ermöglicht den Senioren eine individuelle, selbstbestimmte und an ihre Bedürfnisse angepasste Betreuung. „Dieses Konzept ist interessant und zukunftsweisend“, so Hasselfeldt.

Die zwei Gründerinnen des ambulanten Pflegedienstes Cordi esse beeindruckten die Wahlkreisabgeordnete durch ihre besondere Herzlichkeit. Mit ihrem Pflegedienst, der sich insbesondere auf die Versorgung schwerstpflegebedürftiger Menschen spezialisiert hat, leisten Katharina Hillreiner und Ulrike Tatar mit ihrem Team eine äußerst wertvolle Arbeit und schließen eine Versorgungslücke in der Region. Ihnen ist neben der Betreuung ihrer Patienten auch der respektvolle Umgang mit den Angehörigen ein besonderes Anliegen. Derzeit ist eine selbstbestimmte, ambulant betreute Wohngemeinschaft für Menschen, bei denen eine künstliche Beatmung notwendig ist, in Olching im Entstehen. Das Herzblut, das große Engagement und die daraus erwachsende Erfüllung der beiden Frauen war förmlich spürbar. „Für mich ist es eine echte Bereicherung, dass ich Sie kennen lernen durfte“, so Hasselfeldt.

Cordi esse arbeitet auch mit dem neben an liegenden Haus des Dominikus-Ringeisenwerks (DRW) zusammen, das die Wahlkreisabgeordnete anschließend besuchte. Der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Hans-Dieter Srownal, die Einrichtungsleiterin Doris Killermann sowie die Gesamtleiterin des DRW Oberbayern, Regina Hermans, und Alexandra Metzger vom Sozialfachdienst des DRW führten durch die Räumlichkeiten, die in einem ehemaligen Hotel eingerichtet wurden. Das Haus bietet Wohnangebote für Erwachsene mit geistiger und mehrfacher Behinderung, eine heilpädagogische Tagesstätte für Kinder und Jugendliche sowie eine Förderstätte für Erwachsene, die mit der Caritas-Werkstatt in Fürstenfeldbruck zusammenarbeitet. Hasselfeldt war auch hier beeindruckt von dem besonderen Engagement ihrer Gastgeber. In einer Gesprächsrunde standen die schwierige Gewinnung von Fachkräften in der Region, die mangelnde Wertschätzung der Pflegeberufe in der Gesellschaft sowie das geplante Bundesleistungsgesetz zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt.

Auf dem Fußweg von einer Einrichtung zur anderen zeigte Bürgermeister Hans Seidl der Wahlkreisabgeordneten, wie sich in den letzten Jahren dieses Areal entwickelt hat. Neben den besuchten Häusern sind Wohnungen für junge Familien, betreutes Wohnen sowie eine Kinderkrippe entstanden. Hasselfeldt gratulierte Seidl zu diesem sehr lebendig wirkenden Quartier.

Gerda Hasselfeldt, MdB

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